Vergabeverfahren in sicheren Händen

Was Verfahrensbetreuer für Sie alles erledigen: Das Leistungsmodell „Verfahrensbetreuung“ schafft einen klar verständlichen Rahmen dafür.
In Kombination mit den von Rechtsexperten und erfahrenen Planern und Auftraggebern gemeinsam mit der ZiviltechnikerInnenkammer herausgegebenen Vergabemodellen, steht jede öffentliche Auftragsvergabe auf einem soliden fachlichen und rechtlichen Fundament.

Markus Rockenschaub weiß, wovon er spricht. Der Leiter der Planungsabteilung der Steirischen Krankenanstaltengesellschaft KAGES hat schon eine Vielzahl von öffentlichen Auftragsvergabeverfahren zu betreuen gehabt.

Für Gebietskörperschaften, die nur selten mit der Ausschreibung und Vergabe von Bauprojekten zu tun haben, hat er eine klare Empfehlung: „Wenn man sehr selten ausschreibt, dann ist es angeraten, sich kompetente Unterstützung zu holen. Wenn man selbst nicht die nötige Fachkompetenz hat, um Ausschreibungen vorzubereiten, die auch aus einer kompetenten Projektentwicklung hervorgehen, dann sollte man sich unbedingt einen in dieser Sache kompetenten Dienstleister dafür nehmen“, sagt Rockenschaub.

Bei Bauprojekten sind Projektentwicklung, Ausschreibungsvorbereitung und Vergabeverfahrensabwicklung eng miteinander verschränkt.

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In der Verfahrensvorbereitungsphase ist über die rein rechtlichen Fragen hinausgehend vor allem planerische Fachkompetenz gefordert, um Ausschreibungen so zielgerichtet und kosteneffizient wie möglich vorzubereiten.

Deshalb ist die Vorbereitung und Begleitung von Vergabeverfahren in jüngerer Zeit immer mehr zu einer Aufgabe für entsprechend kompetente PlanerInnen geworden. Um auf die Fachkompetenz der ZiviltechnikerInnen bei solchen Verfahren bestmöglich zurückgreifen zu können und die Abwicklung der Verfahren auf ein rechtlich abgesichertes Fundament zu stellen, hat die ZiviltechnikerInnenkammer gemeinsam mit Rechtsexperten, erfahrenen öffentlichen Auftraggebern und WissenschaftlerInnen zwei Standardwerke ausarbeiten lassen, die sowohl der Verfahrensbegleitung als auch der Gliederung und Durchführung von Vergabeverfahren selbst einen klaren Rahmen geben.

Der Katalog der Leistungsmodelle für Planungsleistungen, den das Team von Universitätsprofessor Hans Lechner erarbeitet hat, enthält ein Leistungsmodell „Verfahrensbetreuung“, das sowohl für Auftraggeber als auch für PlanerInnen klar beschreibt, welche Leistungen von einem Verfahrensbetreuer im Rahmen der Begleitung von Vergabeverfahren zu erbringen sind.

In Kombination mit dem zweiten umfangreichen Katalog der

 

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Vergabemodelle, die für jede Verfahrensart präzise Durchführungs und Ablaufstrukturen vorformulieren, stehen alle Werkzeuge bereit, um ein öffentliches Bauprojekt in einem bestmöglichen rechtlich abgesicherten Rahmen durchzuführen.

„Der wesentliche Vorteil ist, dass man nicht die trockenen Paragrafen des Bundesvergabegesetzes durcharbeiten muss. Denn diese Modelle sind bereits in praktisch handhabbare, anwendungsfähige Texte übersetzt und vorgeschrieben“, sagt Professor Lechner. „In dem Team, das daran mitgearbeitet hat, war neben erfahrenen Planern auch einer der führenden österreichischen Vergaberechtsexperten beteiligt. Rechtsanwalt Doktor Fink war vor seiner Tätigkeit als Anwalt viele Jahre im Bundesvergabeamt als Jurist tätig und hat diese Modelle maßgeblich mit ausgearbeitet“, betont Lechner. Eine Grundlage, die für jedes öffentliche Bauprojekt einen optimalen Rahmen schafft.